Digitalisierung spart Zeit — aber was passiert eigentlich mit dieser gewonnenen Zeit in der Immobilienverwaltung?
Ich stelle immer wieder zwei Wege, die gewonnenen Zeit zu nutzen, bei unseren Kunden fest:
• Sobald durch Digitalisierung Kapazitäten frei werden, werden diese unmittelbar mit neu akquirierten Verwaltungsobjekten belegt. Kurzfristig steigert das den Umsatz, langfristig blockiert es jedoch die weitere Transformation.
• Es entstehen neue Serviceideen, weil sie technisch leicht umsetzbar wirken — zum Beispiel ein regelmäßiger Newsletter für Eigentümer oder Mieter, „den man schnell mit KI erstellen kann“, die Overservicing-Falle: Wenn Verwaltungen ihren Kunden mehr Service, Zeit oder Wert liefern, als vertraglich vereinbart und bezahlt wird, entsteht Überdienstleistung.
Wer Digitalisierung ernst meint, sollte einen Teil der freiwerdenden Ressourcen bewusst reservieren für Prozessverbesserungen, Datenqualität, Automatisierungsschritte.
Dazu mehr in meinem neuen Buch:
„Digitalisierung in der Immobilienverwaltung: Technologie trifft Kommunikation – Die neue Qualität des Immobilienmanagements“ (Haufe-Verlag, erscheint im April 2026, bereits vorbestellbar).
Ich freue mich auf den Austausch,
Angela Hartmann
Geschäftsführerin der Sayao GmbH
hartmann@sayao.de Angela Hartmann ist Mitglied im Fachausschuss Digitalisierung der IHK für München und Oberbayern.
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