Neuer SCHUFA-Score: Was das für Ihre Immobilienfinanzierung bedeutet
Die SCHUFA hat ihr System grundlegend geändert. Seit dem 17. März 2026 gilt: ein Score, zwölf Kriterien, eine Skala von 100 bis 999 Punkten. Keine Blackbox mehr.
Für alle, die eine Immobilie kaufen möchten, ist das relevanter als es klingt.
Der SCHUFA-Score ist der erste Filter bei jeder Baufinanzierung — bevor die Bank über Zinssatz, Eigenkapital oder Laufzeit spricht. Ein schwacher Score kann dazu führen, dass ein Kredit gar nicht erst geprüft wird. Ein starker Score bedeutet bessere Konditionen — über 20 Jahre Laufzeit kann das fünfstellige Beträge ausmachen.
Was jetzt zählt:
Zahlungsverhalten ist Trumpf — keine Störungen bringen bis zu 264 von 999 möglichen Punkten
Stabilität schlägt Aktivität — alte Konten, alte Kreditkarten, lange Wohndauer wirken positiv; viele neue Anfragen oder Ratenkredite kosten Punkte
Konditionenanfrage statt Kreditanfrage — wer Angebote vergleicht, sollte darauf bestehen: nur Score-neutrale Anfragen, solange keine Entscheidung gefallen ist
Die gute Nachricht: Erstmals können Verbraucher ihren Score kostenlos einsehen, Kriterien nachvollziehen und Szenarien simulieren — unter
app.schufa.de. Wer eine Finanzierung plant, sollte das sechs bis zwölf Monate vorher tun.
Wer seinen Score kennt, verhandelt besser. Das ist der eigentliche Gamechanger dieser Reform.