🔶 Dynamische Netzentgelte: Gut gemeint, aber mit fatalen Nebenwirkungen? 🔶
Die Bundesnetzagentur will mit dynamischen Netzentgelten (dNE) die Netzengpässe lösen. Doch eine aktuelle Studie von Aurora Energy Research zeigt: Das Instrument verfehlt sein Ziel massiv.
🔸 Kleine Preissignale lösen enorme Marktreaktionen aus, die den eigentlichen Redispatch-Bedarf weit übersteigen.
🔸 Statt Erneuerbarer springen teure thermische Kraftwerke an und treiben die CO2-Emissionen um bis zu 20 Prozent hoch.
🔸 Betreibern von Windkraftanlagen in engpassgeplagten Regionen drohen dadurch massive Erlöseinbußen von bis zu 70 Prozent.
🔸 Stromspeicher agieren durch die neuen Signale volatiler, was ihre Einsatzplanung und Refinanzierung spürbar erschwert.
Die Konsequenz für die Energiewirtschaft: Das Instrument führt paradoxerweise zu höheren Gesamtkosten und bremst unsere Klimaziele. Kapazitätsabhängige Modelle könnten hier die weitaus bessere Alternative sein, um Netze fair zu entlasten.
Mehr Tiefe zu dieser Analyse von Tim Siegel gibt es im aktuellen Kompass-E-Beitrag. ➡️
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